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Dein persönlicher Kontakt zum Universum

Wünsche und Träume manifestieren

In der spirituellen Tradition der Anden geht es vornehmlich darum, eine wechselseitige Beziehung mit dem Kosmos aufzubauen. Menschen können dabei lebendige Energie auf zwei unterschiedliche Art und Weisen bewegen:

  • Mit Hilfe von despachos, also Zeremonien in Form von Mandalas
  • Indem sie Energie mit Hilfe ihrer Intention bewegen. Beispielsweise geben sie schwere Energie an Pachamama, die kosmische Mutter, um diese zu füttern. Pachamama erwidert diese Gabe, indem sie ihre leichte Energie zurückgibt

Diese Vorgehensweise scheint ein Auslöser für eine bestimmte Art von Magie, für etwas Größeres, zu sein. Mit den drei Grundübungen der Tradition SaminchakuySaywachakuy und Jucha Mijui beginnen wir einen bedeutungsvollen Austausch mit dem großen Ganzen und eröffnen dadurch die Möglichkeit, eine Verbindung mit etwas herzustellen, was man auch als „Momentum mit dem Kosmos“ bezeichnen könnte.

Die Kirche von Qoyllur Rit'i, Ort eines der wichtigsten Feste der Hochanden
Tänzer der Qhapaq Negro während des heiligen Festes von Paucartambo zu Ehren der Jungfrau von Carmen

In Einklang mit dem großen Ganzen

Dabei handelt es sich nicht um etwas Rationales, sondern um eine Wahrnehmung, die es uns ermöglicht, ein intuitives Gefühl hinsichtlich der Tendenzen und Eigenschaften von Vorgängen, eine ungefähre Ahnung davon zu erhalten, wie oder mit wem wir „zusammen fließen“ können.

Wir können dies nicht nur nutzen, um beispielsweise einen Partner, einen Job oder eine Wohnung zu finden, sondern auch, um ein besseres Gefühl für unser Verhältnis zu anderen zu erhalten. Wir können dadurch erkennen, wie die Dinge wirklich sind oder wie Menschen wirklich „ticken“. Dadurch können unsere Beziehungen zu ihnen eine ganz andere Tiefe und Qualität bekommen. 

Man geht heute davon aus, dass Menschen drei unterschiedliche Umgebungen haben:

  • Die natürliche Umgebung
    Darin befinden sich die lebendigen Energien, mit denen wir uns über Saminchakuy und Saywachakuy verbinden. 
  • Die soziale Umgebung
    Diese bezeichnet die Summe aller Verbindungen mit anderen Menschen, mit denen wir uns mit Hilfe von Jucha Mijui verbinden. 
  • Der innere Mensch
    Alle spirituellen Traditionen inklusive der christlichen sprechen von einem „Inneren Menschen“, jemandem, mit dem wir einen inneren Dialog führen. Um uns mit dem „Inneren Menschen“ zu verbinden, nutzen wir die Techniken der linken Seite dieses Pfades. 
Inka-Initiierung

Radio hören “Inka Style”

Wir können uns auch als sehr feines, energetisches System sehen. Mit Hilfe der oben genannten Übungen lernen wir, uns auf die Frequenzen  einzuschwingen, die von diesen drei Umgebungen ausgehen. Man kann dies mit Radio hören vergleichen: Je genauer wir den Sender einstellen, umso klarer hören wir das Programm. Treffen wir die Frequenz dabei nicht genau, wird das Programm von etwas Störendem überlagert.

Wenn wir uns mit den allgemeinen Bewegungen der Realität harmonisieren, wenn wir uns im Rhythmus des „Fluss des Lebens“ bewegen, können wir alles Gute in diesem Leben erreichen – wirklich alles. Dabei geht es weniger darum, woran wir glauben – im Gegenteil, dies ist überhaupt nicht wichtig – sondern nur um das, was wir tun. Deshalb wird die Weisheitslehre der Anden auch als „spirituelle Kunst“ bezeichnet, für die Handlungen und äußere Aktionen immer wichtiger sind als Gedanken oder innere Überzeugungen

Inka-Initiierung
Der Inka-Meister Martin Quispe Machacca mit seinem Sohn Lorenzo Ccapa Apaza und der Familie in seinem Haus
Gruppenfoto mit Teilnehmern der Reise MAGISCHES PERU aus Deutschland, Österreich und Schweiz in Ollantaytambo, einer alten Stadt der Inkas

Spirituelle Kunst der Anden

Je mehr wir üben, umso besser schwingen wir uns ein, fließen wir – umso mehr nehmen wir wahr und umso erfolgreicher werden wir, unsere Wünsche und Träume zu realisieren. Die andine Tradition ist keine moralische Tradition: Jeder darf sich wünschen, was er möchte: Wohlstand, Gesundheit, eine schöne Beziehung, berufliche Karriere, oder Weltfrieden. Oder auch alles zusammen.

Die Tradition bietet jedenfalls alle Tools, die benötigt werden, um diese ganz persönlichen Wünsche und Träume zu realisieren. 

 

(Quelle: Juan Núñez del Prado und Hans-Martin Beck während des Workshops “Inka-Pfade 3” 2014)

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