Mullu Khuyas oder Chumpi Steine nutzen die Inkas und die Inka-Meister, um die schamanische Zeremonie Ñawi Kichay und Chumpi Away durchzuführen

Im Einklang mit mit dem Kosmos und deinen acht Helfern

 

Die Kraft des heiligen Tanzes

Tusuy, der heilige Tanz der Inka-Tradition, ist mehr als Bewegung: er ist Opfergabe, Gebet und Verbindung mit dem Kosmos. Im Tanz mit deinen acht Helfern machst du dir ihre Kraft zu eigen und verbindest dich mit der Energie von Vater Kosmos. Du bringst dich in Einklang mit dem Universum und erschaffst eine Energie, mit der du den Herausforderungen des Lebens bewusster und leichter begegnest.

 

In der spirituellen Tradition der Hochanden gibt es zwei Wege, den Pfad des Wachstums zu gehen: den Weg des Paqo – also des Heilers, Priesters oder Schamanen – und den Weg des Tusuq, des Tänzers. Beide Wege sind eng miteinander verbunden, und beide haben das gleiche Ziel: sich mit dem lebendigen Universum in Einklang zu bringen.

Wenn du den Weg der Tänzer betrachtest, dann beginnt er meist schon früh. Kinder schließen sich einer Tanzgruppe an, sie üben das ganze Jahr über, und sie treffen sich immer wieder am selben heiligen Ort. Dort tanzen und singen sie – nicht, um zu glänzen oder Applaus zu bekommen, sondern um Ayni, die Gegenseitigkeit, mit dem Universum zu praktizieren. Ihr Tanz ist ein Geschenk, eine Opfergabe, ein Gebet in Bewegung.

Der Tanz als Teil der spirituellen Praxis

Auch als Paqo ist es wichtig, diesen Weg zu kennen. Viele indigene Meister erwähnen oft ganz nebenbei, dass sie selbst Tänzer sind oder eine Tanzgruppe als Musiker begleiten. Das zeigt: Tanz gehört in den Hochanden nicht ins Reich des „Hobbys“, sondern ist ein fester Bestandteil der spirituellen Praxis.

Es gibt in dieser Tradition eine Übung, die Tusuy heißt – auf Qechua bedeutet das schlicht „tanzen“. Sie ist für Paqos ein machtvolles Werkzeug, weil du in dieser Übung deine acht Helfer tanzt. Jeden dieser Helfer suchst du dir nach konkreten Kriterien aus, denn jeder von ihnen verkörpert eine besondere Fähigkeit, die dir noch fehlt bzw. die deine Fähigkeiten ergänzt. In TUSUY erlaubst du deinen Helfern (und gibst ihnen Raum), sich durch deinen Körper und deine Stimme auszudrücken.

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Dein Körper als Mandala

Das Tanzen an heiligen Orten ist in den Anden eine Art Opfergabe, genau wie ein Despacho – jene Mandalas aus Blumen, Blättern und Süßigkeiten, die du vielleicht kennst. Nur, dass du beim Tanz kein äußeres Mandala erschaffst, sondern selbst zu einem wirst: Dein Körper, deine Seele und dein Geist kommen in Einklang, und was entsteht, ist ein menschliches Despacho. Du schenkst dich selbst – in Bewegung.

Wenn du deine Helfer tanzt, erschaffst du eine neue Energie. Du verlierst dabei weder dich selbst noch dein Bewusstsein, im Gegenteil: du verschmilzt mit der Kraft deines Helfers, verbindest dich mit seiner Energie und zugleich mit der von Vater Kosmos. So wächst du innerlich und wirst kraftvoller.

Tanzen für das Heilige

Vielleicht fragst du dich, worin der Unterschied liegt zu einem Tanz im Club oder einer Performance auf der Bühne. Der Unterschied ist gewaltig. In der Disco tanzt du, um Spaß zu haben, um dich auszudrücken oder mit anderen verbunden zu sein. Bei einer Performance geht es um Kunst, Darstellung, Wirkung. In TUSUY aber tanzt du für dich selbst und für das Heilige. Du tanzt, um dich mit Kräften zu verbinden, die größer sind als du.

Stell dir vor, du fährst im Auto, hast es eilig und fährst entsprechend schnell. In einer Kurve siehst plötzlich das Ende eines Staus direkt vor dir. In so einem Moment hilft dir weniger die Ruhe des Buddha und seine Meditationsfähigkeit. Was du brauchst, ist die blitzschnelle Reaktion deiner Schlange, die Flexibilität deines Fisches oder die Instinktsicherheit deines Reptils. Wenn du diese Kräfte kennst, wenn du sie viele Male getanzt und verkörpert hast, dann sind sie im entscheidenden Moment bei dir. Dein Körper reagiert, bevor dein Verstand es überhaupt erfasst.

Hans-Martin Beck, Inka-Schamane und Coach, in Peru

GRATIS-DOWNLOAD: DER BAUM DES LEBENS

In dieser typischen Inka-Übung verbindest du dich mit den Kräften der Natur, lädst dich auf und triggerst auf sanfte Weise deinen ganz individuellen Wachstumsprozess. 

Lade dir diese geführte Übung gratis herunter und praktiziere Energiearbeit im Stile der Inkas. Alles weitere findest du unter diesem Link.

Helfer als Kraftquelle im Alltag

Darum ist es so wichtig, mit deinen Helfern regelmäßig zu üben. Es geht nicht nur darum, in Notsituationen schnell das Steuer herumzureißen. Es geht letztlich darum, in herausfordernden Situationen genau das Richtige zu tun – vielleicht  besondere Worte, die du findest, eine Person umarmen, die du normalerweise nicht umarmen würdest oder plötzlich herzhaft lachen, um die Spannung des Augenblicks zu lösen. Vielleicht reißt du plötzlich deinen Arm hoch und stellst erst später fest, dass dich diese Bewegung vor einem schlimmen Unfall bewahrt hat.

Deine Helfer sind Energien, die dich in deinem Alltag stärken – wenn du ihnen Raum gibst.

Mit TUSUY erlebe ich immer wieder, wie sich in mir etwas verändere, sobald ich beginne, meine Helfer zu tanzen. Es ist, als ob ich nicht allein wäre, als ob eine größere Kraft durch mich wirkte. Ich gebe mich dieser Bewegung hin, und zugleich bin ich hellwach. Es ist ein Dialog mit dem Universum, geführt durch meinen Körper.

Die Einladung deiner Helfer

Wenn du dich auf diesen Weg einlässt, dann wirst du feststellen: Dein Tanz ist mehr als Bewegung. Er ist Gebet, Opfergabe und Kraftquelle zugleich. Er verbindet dich mit deinen Helfern, mit dem Kosmos – und mit dir selbst.

Vielleicht spürst du jetzt schon, wie dein Körper leise antwortet. Vielleicht beginnen deine Füße zu wippen oder deine Schultern sich im Takt zu bewegen. Vielleicht gehen dir Worte durch den Kopf, die ausgesprochen werden wollen. Lass dich darauf ein – womöglich ist es Einladung deiner Helfer. Folge ihr. Lass dich tanzen.

Hans-Martin Beck, Inka-Schamane und Coach, in Peru

SCHAMANISCHE EINZELSITZUNG MIT INKA-MEISTERN

In dieser Arbeit geht es darum, deine energetischen Blockaden zu erkennen und sie aufzulösen, so dass die Lebensenergie wieder frei fließen kann. Die Inkas nennen das „schwere Energie in leichte transformieren“.

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