
Wie du den Mut findest, du selbst zu sein
Wer bin ich?
Mit KANAY gibt dir die Inka-Tradition eine Übung an die Hand, die dir hilft, die große Frage „Wer bin ich?“ zu beantworten. KANAY lässt dich den Mut finden, wirklich du selbst zu sein und keine Rollen mehr zu spielen. Hier erfährst du, was es damit auf sich hat und weshalb Selbstliebe als Schlüssel dafür dient.
Es gibt in der Inka-Tradition eine wundervolle Übung, die mich (im wahrsten Sinne) immer wieder tief berührt – und diese Übung nennt sich Kanay. Kanay bedeutet wörtlich übersetzt „zu sein“. Gemeint ist damit, wirklich sich selbst zu sein – ohne Masken, ohne Rollen, ohne das Bedürfnis, jemand anderes sein zu wollen. Und dafür braucht es einigen Mut.
Vielleicht beschäftigt dich auch diese große Frage WER BIN ICH, die sich jeder Mensch irgendwann einmal im Leben stellt. Kanay bringt dich der Antwort auf diese Frage Schritt für Schritt und in deinem eigenem Tempo immer näher.
Der Inka-Samen in dir
Die Inka-Meister lehren, dass jeder Mensch einen inneren Samen trägt, nämlich den sogenannten Inka Muju. In diesem Samen sind von Anfang an alle Informationen enthalten, damit du dein Leben in seiner höchsten Form entfalten kannst. Es ist so, als würdest du von Geburt an mit einem inneren Schatz ausgestattet sein, der dir zeigt, wer du wirklich bist und wer du werden kannst.
Wenn dieser Samen mit der lebendigen Energie des Universums (Kausay) in Berührung kommt, beginnt der Wachstumsprozess deines Bewusstseins. Dein Samen fungiert dabei wie ein leuchtender Kompass in dir, der dir deine beste Version, dein höchstes Potenzial aufzeigt – und der dich führt, wenn du lernst, seiner Stimme zu vertrauen.
Workshop in Deutschland mit Prof. Juan Nuñez del Prado aus Peru, einem der bekanntesten und weltweit bedeutendsten Lehrer der Inka-Tradition. Gemeinsam mit Hans-Martin Beck sowie seinem Sohn Ivan gibt er eine fundierte Einführung in diese alte Spiritualität und lehrt einzigartige Übungen der großen indigenen Meister der Hochanden. Dieser Kurs mit deutscher Übersetzung findet nur 1x/Jahr statt.
Alle Informationen zum Einführungskurs sowie der Master Class findest du unter diesem Link
Der Mut, du selbst zu sein
Kanay bedeutet, dich nicht länger hinter Rollen zu verstecken, sondern dich so zu zeigen, wie du wirklich bist. Es bedeutet, dich selbst zu akzeptieren – mit deinen Stärken, aber auch mit deinen Schwächen und Schattenseiten. Akzeptanz heißt dabei nicht, dich fatalistisch zurückzulehnen und zu sagen: „Ich bin halt so, das kann ich nicht ändern.“
Nein – es heißt, ehrlich zu dir zu sein, dich liebevoll anzunehmen und gleichzeitig offen zu bleiben, dich weiterentwickeln und ein besserer Mensch werden zu wollen.
Selbstliebe als Schlüssel
Ich habe gelernt: Ich kann andere nur in dem Maß lieben, wie ich mich selbst liebe. Wenn ich mich selbst verurteile, streng mit mir bin oder an mir verzweifle, dann trage ich diese Haltung auch in meine Begegnungen mit anderen hinein. Wenn ich aber übe, mit mir selbst gütiger, weicher und nachsichtiger zu sein, verändert sich auch mein Blick auf die Menschen um mich herum.
Genau das geschieht, wenn du Kanay regelmäßig praktizierst. Du hörst auf, dich selbst kleinzumachen.
Du wirst sanfter mit dir und dadurch auch sanfter mit anderen. Ärger, Stress, das ständige Bewerten und auch die Dramen des Lebens verlieren an Bedeutung. Der Alltag wird leichter und einfacher, Beziehungen werden friedvoller.
Was du beginnst, im Inneren zu verändern, zeigt sich nach einiger Zeit auch im Äußeren.
Der Weg zur Antwort
Mit jedem Wiederholen der Übung, mit jedem bewussten Schritt wird das Bild, das wir von uns selbst erhalten, immer klarer. Die Antwort, die ich für mich auf die Frage WER BIN ICH gefunden habe, lautet: Ich bin ich – niemand anderes.
In dieser Klarheit liegt eine tiefe Freiheit, denn nun muss ich niemanden mehr imitieren und keine Rolle mehr spielen, sondern vertraue meiner inneren Stimme und folge meinem eigenen Weg. Auf diese Weise kann ein friedvolleres, liebevolleres Miteinander wachsen – in mir, mit mir selbst und mit den Menschen, die mein Leben begleiten.
Spirituelle Reise zu den Inkas mit Hans-Martin Beck, in der du intensiv ins Herz der Inka-Kultur eintauchst, die Menschen dort auf authentische Weise erlebst und vieles über ihren tief verwurzelten Glauben erfährst.
MAGISCHES PERU ist eine Reise, in der sich Studienfahrt, Bildungsurlaub und Seminar auf harmonische Weise zu einem ganz besonderen Abenteuer verbinden. Alle Informationen dazu sowie die genauen Daten findest du unter diesem Link







Die Übung KANAY erfolgt in drei Schritten:
Schritt 1: Saminchakuy
Schrit 2: Du lässt die Energie kegelförmig zulaufen, so dass die Spitze den Samen berührt
Schritt 3: Du verteilst die Essenz, die aus dem Samen kommt, in deinem ganzen Körper
Allerdings ist mir auch bewusst, dass jemand ohne tieferes Hintergrundwissen diese Übung nicht wirklich machen kann – es braucht einfach ein Grundverständnis der Inka-Tradition sowie die Kenntnis von Saminchakuy (das ist eine von drei Grundübungen). Wenn du also tiefer einsteigen und KANAY mit all seinen Facetten kennenlernen möchtest, wäre ein Einführungskurs perfekt (beispielsweise der Inka-Pfade Präsenzkurs oder der 100-Tage Onlinekurs)…
Mir geht es nicht darum, meine Kurse zu bewerben, sondern mir geht es vielmehr darum, zu beschreiben, was Menschen alles erreichen können, wenn sie sich von der Inka-Tradition angesprochen fühlen und sich darauf einlassen…
Moin,
wie genau geht denn diese Übung?
Kann man darüber etwas erfahren?
LG