Inka-Schamane

Der Schamanismus bezeichnet die Praktiken eines Schamanen, sich mit Kräften oder Wesen aus der Anderswelt (also mit metaphysischen Kräften) zu verbinden und diese zum Wohle ihm anvertrauter Menschen zu nutzen. Die Inka-Tradition hat mit Don Humberto Sonqo und Doña Bernina Apaza, zwei Q’ero-Älteste, Inka-Schamanen und Inka-Priesterschamanischen Praktiken oder auch mit Schamanismus recht wenig zu tun.

In der Inka-Tradition geht es um Spiritualität, Energiearbeit und Heilung. Sie begreift das ganze Universum als etwas Lebendiges, in dem der Mensch Teil dieses lebendigen Gebildes ist. Es geht darum, mit der Natur und mit allen Lebewesen – materiell wie metaphysisch – im Einklang zu sein, so dass Energie frei fließen kann.

Die Inka-Tradition bietet dazu viele Werkzeuge und Übungen, die helfen, dass Menschen ihre Fähigkeit trainieren und verfeinern, Energie fließen zu lassen und dadurch persönliches Wachstum, innere Harmonie und Zufriedenheit erfahren.

Die Praktizierenden der Inka-Tradition nennen sich selbst Paqos; im eigentlichen Sinne sind sie Priester und Mystiker, denn die spirituelle Kunst der Anden weist im wesentliche Elemente einer Weisheitslehre oder einer Religion auf, weshalb sie eben auch als Inka-Religion oder auch “spirituelle Tradition der Hochanden” bezeichnet wird.

Eine ausführliche Abgrenzung mit vielen Hintergrundinformationen finden Sie in dem Artikel Inka-Schamanismus oder Inka-Religion?

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