WACHO

Wacho (wa-tscho) ist Qechua und bedeutet wörtlich übersetzt “Furche”. Im übertragenen Sinne ist es ein spirituelle Pfad innerhalb der Inka-Religion, der sich immer auf einen Inka zurückführen lässt und der jedem Paqo hilft, in Kontakt mit seinen spirituellen Lehrern und seinen Ahnen zu sein. Wer beispielsweise den Workshop bei Juan Nunez del Prado, Elizabeth Jenkins oder Hans-Martin Beck besucht, erhält die Initiierung in den Q’ero Wacho und den Qosqo Wacho.

Da die Inka keine Schrift kannten, wurden die Namen der Lehrer von den Schülern mündlich weitergegeben. Die Q’eros, die Oskar Núñez del Prado 1955 in Hatun Q’eros traf, konnten ihre gesamte Ahnenlinie bis zu Inkarri, dem ersten Inka-König im 11. Jahrhundert, aufsagen. Heute merken sich die Paqos den Initiator ihres wachos sowie ihre letzten drei Lehrer.

Qosqo Wacho
Huaskar Inka (16. Jahrhundert)
Manuel Pinta
Julian Challayku
Benito Qoriwaman / Melchor Deza
Juan Núñez del Prado / Ivan Núñez del Prado / Elizabeth Jenkins

Q’ero Wacho
Inkari (11. Jahrhundert)
Garavilo Quispe
Dionisio Machaqa
Andres Espinoza
Juan Núñez del Prado / Ivan Núñez del Prado / Elizabeth Jenkins

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