Mestanas or mishas are hand-woven blankets which the Q'eros, descendants of the Incas, use mainly for despacho ceremonies

Schwerpunkt-Themen rund um den Inka-Schamanismus

Kurz angerissen

Nachfolgend findest du eine Reihe von Beschreibungen, Texten und Erläuterungen zu verschiedenen Themen rund um den Schamanismus der Inkas, die spirituelle Tradition der Hochanden und die Religion der Inkas.

Inka-Trail: Das 25.000 km Strassensystem der Inkas

„Inka-Trail“ bezeichnet das etwa 25.000 km bis 30.000 km lange Straßennetz der Inka, das diese in 100 Jahren erbauten und dessen Verbindungs-, Haupt- und Nebenstraßen alle strategisch wichtigen Orte des Imperiums spinnennetzartig miteinander verband. Eine der großen Hauptverbindungsstraßen führte von Cusco über die Anden nach Pasto in Kolumbien. Der Belag dieser Straßen entstand, indem man die dazu verwendeten Steine einzeln mit der Hand bearbeitete. Oft wurden noch Mauern für die Stabilität des Weges oder zum Schutz vor Überschwemmungen gebaut.

Da die Inkas weder das Rad, noch Pferde kannten, dienten diese Straßen ausschließlich Menschen zur Forbewegung. Der Inka-König unterhielt eine Vielzahl von Stafettenläufern, die entlang des Inka-Trail in kleinen Hütten postiert waren. Sie trugen Meldungen und kleinere Gegenstände zum nächsten Posten, so dass Informationen sehr schnell weitergegeben werden konnten. Man sagt, dass der Inka den frischen Fisch, der morgens an der Küste gefangen worden war, noch am selben Tag essen konnte.

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Was die Spiritualität der Hochanden so einzigartig macht

Die spirituelle Tradition der Hochanden ist eine sehr offene und herzliche Weisheitslehre. Nach Eroberung des Inka-Reiches durch die Spanier hielt sie dem Druck der Kolonisation dadurch stand, dass sie sich öffnete und mit der Tradition verschmolz, die sie auszulöschen drohte. Im Laufe der Jahrhunderte konnte dadurch etwas Neues entstehen, das gleichermaßen Elemente der katholischen Kirche, wie auch Elemente der alten Inka-Tradition beinhaltet.

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Die Inka-Tradition: Energiearbeit der Anden

Der Glaube der Inkas unterscheidet sich stark von den Ansichten unserer von logischem Denken geprägten westlichen Welt. Die Inka-Religion wird auch als Natur-Mystik bezeichnet, da alle ihre Abläufe von Mutter Natur kopiert und in einen schlüssigen Gesamtkontext verarbeitet wurden. Wer sich ohne Vorurteile mit den Weisheiten dieser alten Kultur und spirituellen Tradition beschäftigt, wird sicher seine ganz eigene Wahrheit in dem Gesagten erkennen.

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Spirituelle Seminare zur Religion der Inkas

Die Tradition der Inkas gehört neben Christentum, Judentum, Buddhismus, Hinduismus und Islam zu den großen Religionen der Welt. Bei ihr sucht man jedoch vergeblich nach Regeln oder Vorschriften; vielmehr zeichnet sich die spirituell-schamanische Tradition durch ihre Liebe und Toleranz gegenüber allen Lebewesen aus.Vollkommen unabhängig von religiösen Hintergründen, der eigenen Kultur oder der Herkunft eines Menschen, kann sie dabei helfen, Leichtigkeit und Harmonie in das eigene Leben zu bringen.

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Die Inkas: Vom Sonnenkult zum Christentum

Die Inkas verehrten vor Anbeginn ihrer Zeitrechnung an, lange schon vor Entstehung des Inka-Reiches, die Sonne. Bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts unter dem 9. Inka Hatun Topa kann man die Inka-Religion bzw. die Inka-Kultur auch als Sonnenreligion oder Sonnenkult bezeichnen. Die Verehrung der Sonne hatte sich allerdings zu diesem Zeitpunkt schon weiter entwickelt. Man nennt diesen Entwicklungssprung auch Das Erscheinen des Punchau, des Spirits, der den Planeten Sonne bewohnt.

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Die Prophezeiung der Inkas

Das Tawantinsuyu, der Qechua-Name für das Inka-Reich („Vier Nationen vereint“), wurde von einem Kaiser durch göttliches Recht regiert, der mit einer sehr großen persönlichen Kraft ausgestattet war.

Dieser Inka wurde von seinen Untertanen als ein Vehikel kosmischer Energie angesehen, dem die Ordnung für Wohlstand und Gerechtigkeit innewohnte und der gleichzeitig auch sicherstellte, dass Ayni (Wechselseitigkeit von Geben und Nehmen) erfüllt und gelebt wurde.

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Schamanismus und die Inka-Tradition

Vor vielen Jahrhunderten waren Schamanen wichtige Mitglieder ihrer Gemeinschaft. Sie fanden über einen Zustand von Trance oder Ekstase, den sie durch Trommeln, Gesang oder Tanz herbeiführten, Antworten auf wichtige Fragen und lösten die Ursachen von Problemen. Eine Schamanismus Ausbildung setzte oftmals die Berufung eines Menschen zum Schamanen voraus, es folgte anschließend die Ausbildung bei einem anderen Schamanen. Aufgrund ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten fungierten Schamanen in ihren Stämmen als Heiler, Beschützer, Ratgeber und Vermittler zwischen der realen Welt und der sogenannten „Anderswelt“.

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Die Q’eros: Nachfahren der Inkas

Die entlegenen Dörfer von Q’eros liegen auf bis zu 5.000m Höhe in der schneebedeckten Vilcanota-Gebirgskette, der höchsten im süd-östlichen Peru. Die Qero-Nation zählt heute etwa 3.000 bis 4.000 Menschen, die sich auf 14 Dörfer verteilen.

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Ayni: Die Kraft der Gegenseitigkeit

Die tiefhängenden Wolken hüllen die Gipfel der Anden in dicke Nebelschwaden ein. Es ist früh am Morgen. Ich habe tausende von Meilen zurückgelegt, bin ein Mal um die halbe Welt gereist, um hier anzukommen: In dieser großen Höhenlage, wo die Luft nur sehr dünn ist. Fünf lange Jahre musste ich auf diesen Augenblick warten, seit ich das erste Mal von der bewundernswerten und zeitlosen Weisheit des hier lebenden indigenen Volkes erfahren habe.

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Veränderungen der Inka-Religion

Juli 2012: Hans-Martin Beck im Gespräch mit den beiden Meistern der spirituellen Tradition der Inkas, Juan und Ivan Núñez del Prado, aus Peru.

Warum spricht man heute von der „modernen“ oder auch „zeitgenössischen“ Inka-Tradition? Was hat sich heute im Unterschied zur Zeit der Inkas verändert?

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Qoyllur Rit’i: Pilgerreise auf 4.700m

Unabhängig davon, welche kulturelle, religiöse oder spirituelle Tradition man betrachtet: Überall gibt es heilige Orte, zu denen Menschen pilgern. Muslime pilgern nach Mekka, um die Kaaba zu umrunden, viele Christen begeben sich auf den Jakobsweg mit dem Ziel, Santiago de Compostela zu erreichen, und auch in der Inka-Tradition gibt es besondere Stätte, zu denen sich Pilger aufmachen.

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Die Geschichte von Kondor und Kolibri

Diese Geschichte aus den Anden erzählt, wie es geschah, dass der Kondor bis heute noch als der König der Lüfte, aber nicht mehr als primärer spiritueller Bote des Himmels bzw. als Bote der oberen Welt angesehen wird, sondern der Kolibri – denn nach mehr als 5.000 Jahren ist dieser der Initiator, der Schlüssel zur nächsten Entwicklungsstufe des Bewusstseins der Menschheit.

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Alto mesayoq, pampa mesayoq und der Pfad der Tänzer

In der spirituellen Tradition der Hochanden in Peru gibt es zwei Wege, die man beschreiten kann, um Energiearbeit zu praktizieren: Den Pfad des Tänzers, genannt tusuq (tu-such) und den Pfad des Paqo.

Beide sind Experten in Energiearbeit, lediglich die Art und Weise, wie sie das tun, unterscheidet sich, und zwar sehr.
Während die Tänzer Energie vorwiegend mit Hilfe von Tanz und Gesang bewegen, tun die Paqos dies mit Hilfe von zwei Werkzeugen: Zum einen mit despachos, zum anderen mit Hilfe von Übungen bzw. Techniken, die primär per Intention ausgeführt werden.

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Über die Q’ero-Indianer, Nachfahren der Inkas aus Peru

Der Anthropologe Dr. Oscar Núñez del Prado lernte 1949 eine Gruppe von Q’eros während des Festivals von Paucartambo kennen. 1955 führte er die erste westliche Expedition in ihr Gebiet hoch in den Anden. In den Jahren darauf konnte er die Q’eros zweifelsfrei als „Nachfahren der Inkas“ identifizieren, indem er seine Beobachtungen und die Aussagen der Q’eros mit den Informationen aus den alten Chroniken der Spanier von vor 500 Jahren verglich. Zu diesen Merkmalen gehörten unter anderem:

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Pachakuti Inka und seine Bedeutung für Südamerika

Um zu verstehen, weshalb Pachakuti Inka für die Völker der Anden noch heute einen so hohen Stellenwert hat, ist es notwendig, die Geschichte dieses großen Inka-Königs zu kennen. Die nachfolgende Überlieferung wurde von Chronisten der Spanier aufgeschrieben, die bei ihrem Eintreffen noch Überlebende trafen, die Pachakuti Inka persönlich kennengelernt und den Spaniern diese Geschichte erzählt hatten.

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Wünsche und Träume manifestieren

In der spirituellen Tradition der Anden geht es vornehmlich darum, eine wechselseitige Beziehung mit dem Kosmos aufzubauen. Menschen können dabei lebendige Energie auf zwei unterschiedliche Art und Weisen bewegen:

1.) Mit Hilfe von despachos, (Zeremonien, in denen Mandalas geschaffen werden)
2.) Indem sie schwere Energie an Pachamama (Kosmische Mutter) geben, um sie zu füttern. Dieses erwidert das, indem sie ihre leichte Energie zurück gibt

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Krankheit aus Sicht der Inka-Tradition

Dieses Interview mit Juan Núñez del Prado, einem khuraq akkuleq (“Hohepriester”) der Inka-Weisheitslehre, entstand im Juli 2012 in Peru. Es gibt die ganz persönliche Meinung dieses Meisters wider; er erhebt nicht den Anspruch, für alle Praktizierenden zu sprechen oder gar als Sprachrohr dieser Tradition zu fungieren.

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Die Legenden über die Herkunft der Inkas

In der Mythologie der Inka sind zwei bekannte Legenden über die Entstehungsgeschichte der Inka bzw. über die Herkunft der Inka überliefert, wobei in den Chroniken der Spaniern sowie den Erzählungen der Indios bis heute mehr als 40 verschiedene Abwandlungen dieser Mythen zu finden sind. Nachfolgend werden die bekanntesten Version genauer beleuchtet und dargestellt.

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Inkas, Mayas, Azteken und Menschenopfer

Das Reich der Inkas erstreckte sich während seiner Hochphase im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts über die heutigen Gebiete von Peru, Bolivien und Ecuador sowie Teile Kolumbiens, Chiles und Argentiniens. Die Inkas lebten zur selben Zeit wie die Mayas und Azteken; aus anthropologischer Sicht gibt es jedoch keine Beweise dafür, dass sich Inkas und Mayas oder Inkas und Azteken jemals begegneten.

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